Ihr habt auf Facebook eure Fragen gestellt
- hier sind die Antworten!

Was sind deine Ziele für die nächste Saison?

Es wird gar nicht so einfach, die letzte Saison zu toppen. Aber das ist natürlich mein Ziel! In der Abfahrt will ich wieder so konstant schnell sein, im Super-G will ich in der Top 7 Gruppe bleiben und mich weiter steigern und im Riesenslalom ist mein Ziel, konstant in die Top 15 zu fahren.

Deine Gedanken zur WM 2013 in Schladming?

Die WM in Schladming wird eine ganz, ganz grosse Sache. Es wird perfekt organisiert sein und für mich wird es sich fast wie eine Heim-WM anfühlen. Mein grosser Traum ist eine Medaille zu gewinnen. Das wird richtig schwierig werden, aber ich werde alles daran setzen!

Wie kämpft man sich von einer Verletzung zurück, was ist das Wichtigste dabei?

Ich finde, das Wichtigste ist die Einstellung. Es braucht eine gewisse mentale Stärke, um in so einer Situation nicht durchzudrehen oder alles hinzuschmeissen. Man braucht Geduld, muss sich Zeit nehmen und lernen, welche Signale vom Körper was bedeuten. Und was ich immer wieder beobachtet habe – positive Gedanken bringen einen viel schneller weiter.

Was ist der Unterschied zwischen den alten und den neuen Riesenslalom Ski? Was könnte man deiner Meinung nach tun, um den Skisport sicherer zu machen?

Mit den neuen Ski muss man ein bisschen sauberer fahren, denn wenn man zu schnell nach innen lehnt, fällt man leichter um.  Und wenn man eine zu direkt Linie wählt, ist es nicht mehr so einfach, wieder auf die richtige Spur zu kommen. Immerhin sind die neuen Ski wirklich ein bisschen weniger aggressiv, das war ja der Grund für die Änderung. (Wegen der oben aufgeführten Probleme wird es aber wahrscheinlich nicht weniger Verletzungen geben).  Jetzt müsste man auch andere Faktoren sicherer machen, wie z.B. die Kurssetzung oder Pistenpräparation. Was meiner Meinung mit Abstand am besten wäre, ist ein neuer Stoff vom Rennanzug, der dicker ist, mit einer rauen Oberfläche, und mehr Luft durchlässt. Da könnte man ohne viel Aufwand 1-2 Sekunden bewirken.

Hast du ein Lieblingsparfüm?

Ja, mein Lieblingsparfüm ist “Million”, von Paco Rabanne.

Vor welcher Schlüsselstelle bzw. vor welchem Sprung im Abfahrts-Weltcup hast Du am meisten Respekt?

Es gibt eigentlich keine Stelle, vor der ich direkt Bammel habe. Es gibt einige schwierige Kurven, wie z.B. der Fallaway in Lake Louise, die Einfahrt in die „Hölle“ in Garmisch, die Traverse in Bad Kleinkirchheim, oder die Schrägfahrt in Schladming. Vor Sprüngen habe ich normalerweise keine Angst, weil ich gerne springe.

Was ist die nervigste Frage, die man dir immer stellt?

Hält das Knie?

Wenn es dir im Training einmal nicht so gut geht, mit was kannst du dich selbst motivieren damit der Tag positiv endet?

Es ist wirklich nicht immer einfach, sich jeden Tag zu motivieren. Unsere Vorbereitungsperiode ist unglaublich lang, von April bis Oktober, in diesem Zeitraum trainiere ich fast jeden Tag 2 Mal. Wenn ich müde bin oder der Körper schmerzt, versuche ich mir vorzustellen, dass ich am Start des ersten Rennens stehe. Dort möchte ich perfekt vorbereitet sein, also trainiere ich. Oder ich schaue mir Videos von der letzten Saison an, das motiviert mich total.